Neubau Werkstatt für behinderte Menschen in Bad Neuenahr-Ahrweiler
   
 

Bauherr
St. Raphael  Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH

Baumaßnahme
Neubau einer Werkstatt für behinderte Menschen für 60 Werkstattbeschäftigte mit Erweiterung auf 100 Beschäftigte mit Lager, Verteilerküche, Gymnastik- und Schulungsbereich

Gebäudedaten
BGF = 2150 m² (für den 1.BA)
BRI = 8650 m³ (für den  1.BA)

Baubeginn: 2013 (geplant)

Konzept + Idee
Die unterschiedlichen Nutzungsbereiche der Werkstatt werden im Gesamtbaukörper in fünf Bereichen klar definiert:

  • Lagerhalle als schallschützender Riegel entlang der nördlichen Grundstücksgrenze
  • Riegel entlang der östlichen Umfahrt für die flexibel nutzbaren Arbeitsbereiche
  • Zentrale Erschließungsachse für Anlieferung Lagerbereich, Andienung Arbeitsbereiche, Zugang Werkstattbeschäftigte
  • Nebenraumriegel für Umkleidebereiche und Ruheräume entlang der Erschließungsachse
  • Zweigeschossiger Eingangsbaukörper für öffentliche Bereiche mit Verwaltung, Schulungsbereich, Gymnastik, Speiseraum und Verteilerküche

Ziel ist ein flexibles Konzept mit konsequenter Umsetzung des Funktionsschemas und der Option der Erweiterung, die sinnvoll  in das Gesamtkonzept integriert wird. Die Arbeitsbereiche sind flexibel an unterschiedliche Nutzungen anpassbar. Die zentrale Verteilerachse verknüpft übersichtlich und mit kurzen Wegen die verschiedenen Funktionen.
Für die äußere Erschließung  ist eine Umfahrt ins Gesamtkonzept integriert. Die Anfahrt der Kleinbusse für das Abholen und Bringen der Werkstattbeschäftigten kann dadurch vom Haupteingangsbereich entkoppelt werden, die einzelnen Arbeitsbereiche sind direkt von der Umfahrt aus anfahrbar, die Anlieferung des Lagers kann ohne großflächigen Betriebshof erfolgen.

Der repräsentative Eingangsbaukörper liegt zentral zu allen Funktionen, der Speiseraum öffnet sich mit einem angrenzenden Freibereich repräsentativ nach Süden.  Der Gymnastikbereich grenzt an den nördlichen Freiraum (Ruhe, Sport,…) an. Die Küche wird über einen separaten Zugang angeliefert, so dass der Verkehr in der Haupterschließungsachse störungsfrei  erfolgen kann. Verwaltzung und Schulungsbereich liegen störungsfrei im Obergeschoss.

Die mögliche Erweiterung schließt entlang der südlichen Grundstücksgrenze direkt an die zentrale Erschließungsachse an, dadurch kann die Idee des Gesamtkonzeptes auch nach der Erweiterung uneingeschränkt umgesetzt werden.